Mag. Dr. Martin Dirnbacher

Rohrgebrechen

Steigt der Wasserverbrauch unverhältnismäßig an? Haben Sie ein Rohrgebrechen? Wir prüfen kostenlos diesen Umstand und erst dann, wenn ein Rohrgebrechen
festgestellt oder vermutet werden kann, erstellen wir auf Erfolgsbasis das entsprechende Gutachten mit nachvollziehbaren Daten um eine Ermäßigung der Abwassergebühren zu erreichen.

Rohrgebrechen können sich auch über Jahre ziehen und werden in vielen Fällen viel zu spät entdeckt; hier gilt es, den notwendigen prüfbaren Nachweis zu führen und die Abwassergebühren in den entsprechenden Jahren zu reduzieren.

Ergänzend sei auf die Obsorgepflicht gemäß Wasserversorgungsgesetz § 15 hingewiesen:
Der Wasserabnehmer bzw. die Wasserabnehmerin hat die Verbrauchsanlage und so auch die Absperrhähne jederzeit in brauchbaren und betriebsfähigem Zustand zu erhalten und die Versorgung mit dem aus der städtischen Wasserleitung gelieferten Wasser sicherzustellen. Ferner hat er bzw. sie die Verbrauchsleitung sowie offene Teile der Anschlussleitung inclusive der Wasserzähleranlage genügend gegen Frost und Beschädigung zu schützen.
Bei Auftreten von Rohrgebrechen ist bis zu deren Reparatur die der Gebrechenstelle zunächst liegende Absperrvorrichtung vom Wasserabnehmer bzw. von der Wasserabnehmerin zu schließen. Die von der Absperrung betroffenen sonstigen Wasserverbraucher bzw. Wasserverbraucherinnen sind möglichst rechtzeitig vorher zu verständigen. Rohrgebrechen an der Anschlussleitung hat der Wasserabnehmer bzw. die Wasserabnehmerin unverzüglich dem zuständigen Magistrat zu melden. Die eigenmächtige Behebung von Gebrechen an der Anschlussleitung einschließlich der Wasserzähleranlage durch den Wasserabnehmer bzw. die Wasserabnehmerin ist nicht gestattet. Gebrechen und Undichtheiten an der Verbrauchsanlage hat er bzw. sie unverzüglich beheben zu lassen.
Dem Wasserabnehmer bzw. der Wasserabnehmerin ist verpflichtet für die Obsorge über den Wasserzähler (die Wasserzähleranlage); der Wasserabnehmer bzw. die Wasserabnehmerin hat ebenso den Aufstellungsplatz in sehr gutem Zustand zu erhalten und für die leichte Zugänglichkeit sorge zu tragen; er bzw. sie hat den Wasserzähler (die Wasserzähleranlage) gegen Frost, von außen eindringendes Wasser und sonstige Beschädigungen zu schützen. Der Wasserabnehmer bzw. die Wasserabnehmerin hat eine mögliche Wärmedämmung oder sonstige Schutzvorrichtung vor der Ablesung des Wasserzählers bzw. vor Arbeiten an der Wasserzähleranlage oder an der Anschlussleitung soweit zu entfernen, daß diese Arbeiten ohne Zeitverlust, möglichst rasche, durchgeführt werden können.
Der Wasserabnehmer bzw. die Wasserabnehmerin hat die Verbrauchsanlage alle drei Monate oder in kürzeren Intervallen auf ihre Dichtheit zu überprüfen.

Diese Überprüfung zur rechtzeitigen Erkennung von Rohrgebrechen kann erfolgen durch:

  • Überwachung des durchschnittlichen Tagesverbrauches durch monatliche Ablesung des Wasserzählers und festhalten in einem Protokoll,
  • Sperre aller Entnahmestellen der Verbrauchsanlage verbunden mit der Kontrolle des Wasserzählers (Zählernummer notieren),
  • Überprüfung der Dichtheit der Verbrauchsanlage durch einen bzw. eine hierzu nach den gewerberechtlichen Vorschriften befugten Gewerbetreibenden bzw. Gewerbetreibende (z.B. Installateurbetriebes)

Der Nachweis der Dichtheit der Verbrauchsanlage gilt dann als erbracht, wenn der ermittelte durchschnittliche Tagesverbrauch von dem zuletzt festgestellten nicht abweicht bzw. die Abweichung des durchschnittlichen Tagesverbrauches mit Sicherheit auf ein geändertes Verbrauchsgeschehen zurückgeführt werden kann. Ferner gilt der Nachweis der Dichtheit als erbracht, wenn bei Sperre aller Annahmestellen der Wasserzähler keinen Verbrauch anzeigt oder wenn der bzw. die mit der Überprüfung der Verbrauchsanlage beauftragte Gewerbetreibende ihre Dichtheit bescheinigt.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!